Fußball und Design


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Strategisch. Funktional. Ästhetisch. Emotional.

Strategisch. Funktional. Ästhetisch. Emotional.

Mitte der 70iger Jahre spielten niederländische Mannschaften einen völlig neuen offensiven Fußball. Ständige Positionswechsel überraschten zu jedem Zeitpunkt Gegner und Zuschauer. »Total Football« war ein technisch aufwändiger, schlauer, mitreißender, künstlerischer und äußerst funktionaler Fußball. Und so verhält es sich nach meiner Auffassung auch mit Design.

In einer Welt von dynamischen Anforderungen und vielschichtigen Beziehungen sollte ein Designer in der Lage sein alle Möglichkeiten zu denken. Über seinen Auftrag, seine Position und Profession hinaus verstehen in welchen Beziehungen ein Unternehmen und seine Mitspieler mit seinem Umfeld, seinen Zielen, seinem kulturell–gesellschaftlichen Kontext heute und auch morgen steht. In welchen Medien es sich wie positioniert und wohin man das »Spiel« entwickeln kann.

Und wie beim Fußball der Spieler im Mittelpunkt steht so befindet sich beim Design der Mensch im Mittelpunkt. Systematisch strategisches Planen, interdisziplinäres Denken, überraschende Details mit Liebe und Akribie umzusetzen. Und das alles mit dem Ziel ein Tor auf die schönste Weise zu machen – dann ist Design wie »Total Football« – nachhaltig hinreißend.

Der komplette Kommentar wurde durch die Peter Behrens School of Design, Düsseldorf veröffentlicht


Entwurfswerk* Stephan Schmotz

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