Digitale Magazine - 0 oder 1?

Seit Jahren werden immer mehr Magazine digital Angeboten. Zuerst für das iPad, das seine Erwartungen im publikatorischen Bereich aber nie erfüllen konnte, und dann für unseren ständigen Begleiter das Smartphone. Dabei stellt sich durchaus die Frage ob es sinnvoll ist eine Magazin oder Katalog als App oder Webapp zu Publizieren.

Auf der JA-Seite ist das Smartphone einfach vorhanden und immer und jederzeit griffbereit. Es ermöglicht, schnell und einfach auf die meisten Inhalte zuzugreifen.

Auf der NEIN-Seite macht die Interaktion mit langen Inhalten auf dem Smartphone deutlich weniger Spaß als auf einem Tablet oder in gedruckter Form. Dafür ist das kleine Display einfach nicht gemacht. Es bietet viel weniger Raum für content- und markenspezifische Gestaltung. Das Erlebnis für den Leser ist einfach nicht so hoch wie bei den anderen Medien. Das verwundert nicht: Würden wir gerne im 5 Zoll Format Zeitschriften lesen, hätte es diese schon längst als Druckversion an den Kiosken gegeben. Zudem gibt es viele Untersuchung welche nahelegen, dass die Aufmerksamkeitsspanne beim "digitalen Lesen" sehr begrenzt ist. Die Leser können sich weniger an die Geschichten und Inhalte erinnern wie bei der gedruckten Variante. Für Magazine und Marken ist dies ein nicht unwesentlicher Vorteil der gedruckte Publikationen.

Und doch sollte man heutzutage seine Publikationen auch für das Smartphone aufbereiten und dafür dann aber das bestmöglich Lesevergnügen (neu deutsch Experience) bieten. Denn viele Kunden lesen auf verschiedenen Geräten. Sie verschaffen sich einen ersten Einblick auf dem Smartphone oder betrachten einen Artikel unterwegs in der Bahn, um dann nahtlos auf ihr Tablet oder in die gedruckter Form zu wechseln.
Neben dem Lesen findet auf dem Smartphone vor allem das Aufmerksam machen und auch eine erste Selektion sowie das weiterempfehlen statt: Ist das Magazin, die Ausgabe oder der Artikel interessant für mich? Lohnt es sich meine begrenzte Zeit dafür aufzuwenden? Kann ich es weiterempfehlen? Und ohne eine auf den mobilen Markt angepasste Ausgabe werden diese Fragen durchweg mit „Nein" beantwortet.

So bringt eine gut gemachte mobile Ausgabe im Cross-Media-Mix viele Vorteile für den Leser, für die anderen Medienkanäle und für das Magazin.

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Entwurfswerk*
Wir entwickeln seit 2010 Cross-Mediale Publikationen für Unternehmen und Institutionen, wie das Mitarbeiter Magazin der Eurowings oder das Magazin "WIR IM SPORT" für den Landessportbund NRW. Darüber hinaus beraten wir Unternehmen in der Entwicklung von Cross Medialen Strategien. → Scheuen Sie sich nicht, bei interesse an diesem Thema mit uns Kontakt aufzunehmen.
Bild:unsplash.com

 

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